Flächendeckende Kreditinstitute wie Sparkassen verfügen in der Regel über einen größeren Immobilienbestand in einer Form eigener oder gemieteter Geschäftsstellen, der üblicherweise eines nicht geringen Verwaltungsaufwandes bedarf. Während die Optimierung der Geldbestände unter Ertrags- und Kostenaspekten ein zentraler Punkt des Bankgeschäftes ist, gilt dies aber noch längst nicht für die Verwaltung der Immobilien. Doch Facility Management ist im Kommen. Welche Kosteneinsparungen damit letztlich aber verbunden sind, dafür gibt es eine “Goldene Regel”. Es kommt, wie im Leben so oft, auf den Einzelfall an.

Doch zuerst einmal die offizielle Definition von Facility Management (FM).

Facility Management ist ein unternehmerischer Prozess, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (Facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zu Ziele hat. “Facilities” werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozess integriert.

Der potentielle Anwender (Auftraggeber) für dieses Instrument hat natürlich Eingangsfragen wie:

Welche Einsparungen entstehen dadurch ?

Bis wann haben sich die Ausgaben amortisiert ?

Hier gibt es leider keine allgemeingültige Antwort, da der eine Gebäudenutzer seine Immobilie wirtschaftlich effektiver nutzt als der andere. Genauso wie zwei verschiedene Fahrer ein baugleiches Fahrzeug unterschiedlich wirtschaftlich bewegen. Aus diesem Grund ist eine Bestandserfassung auf Grundlage aktueller Architektenpläne (Baupläne in digitaler Form) oder in älteren Bauwerken ein Aufmaß als Grundlage für ein Gebäudeinformationssystem notwendig. Hier ist dann kostenstellenorientiertes Flächenmanagement mit Belegungsplan die Basis für den Soll-Ist-Vergleich. Jetzt ist der Nutzer in der Lage, seine Immobilie in der derzeitigen Situation zu bewerten. Nur wer seine aktuellen Kosten detailiert kennt, vergleichen kann und weiss, wo und wie etwas verbessert werden kann, ist in der Lage seine Kosten zu senken. Natürlich ist der Einstieg in ein Gebäudeinformationsssystem, das die Grundlage für ein Facility Management bildet auf den ersten Blick teuer. 70% - 80% der Kosten entstehen bei der Datenerfassung. Die Entscheidung für oder gegen ein Gebäudeinformationssystem sollte sich daher am qualitativen Nutzen orientieren, der die Frage nach den Anschaffungskosten nicht in den Vordergrund stellen sollte.Die Betriebskosteneinsparung bietet eine solche Basis, um über ein kostenstellenorientiertes Flächenmanagement und die Belegungsplanung einen Soll-Ist- Vergleich aufzubauen. Über den Bezug der Quadratmeter, Mitarbeiterzahl, Zahl der Hotelbetten ect. lassen sich vergleichbare und auswertbare Kenngrößen für die Betriebskosten ermitteln. Im nächsten Schritt wird dann die Messlatte angelegt. Zunächst geht es dabei um die interne Optimierung und Ausschöpfung der vorhandenen Potentiale, später folgt dann der externe Bereich (Benchmarking). Bei Einführung der EDV-Buchhaltung war der Nutzeffekt auch erst klar ersichtlich, als die Auswertung schnellere und genauere Informationen über Kennwerte und Bilanzen lieferte als vor deren Anwendung. Wie beim Gebäudeinformationssystem wird auch die Buchhaltung dazu gebraucht, rechtzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen und betriebliche Strukturen zu optimieren, um den wirtschaftlichen Kurs steuern zu können.

Flächenmanagement und Belegungsplanung sind Aufgaben, die schon immer ausgeführt wurden, nur ist hier jetzt ein Werkzeug vorhanden, das diese Aufgaben schneller, effizienter und in qualitativ höherer Form bewältigt. Es ist Grundlage für Controlling und Benchmarking. Informationen können kostenstellenorientiert bereitgestellt und zu Kenngrößen ausgewertet werden.

Beispiele für Kenngrößen :
•Quadratmeter, Hauptnutzfläche, Nebennutzfläche, Verkehrsfläche
•Mitarbeiter
•Kostenstelle
•Hotelzimmer
•Krankenhausbetten

Splittet man die Betriebskosten sinnvoll danach auf, ergeben sich geahnte aber nie bezifferbare Einsparpotentiale.Ein Gebäudeinformationssystem kann diese Kenngrößen in zuverlässiger und aktueller Form in kurzer Zeit bereitstellen, um dann folgende Fragen zu beantworten:

Wie hoch sind die aktuellen Verbrauchskosten pro Mitarbeiter ?
Wie hoch sind die Verbrauchskosten pro Quadratmeter Hauptnutzfläche ?
Welcher Flächenbelegungsgrad liegt vor ?
Gibt es Ausreisser ?
Konnten diese Fragen beantwortet werden, stellt sich die eigentliche Frage, wie diese Kenngrößen und damit das Ergebnis der Immobilie beinflusst, vorallem aber verbessert werden kann.

Die Vorteile eines Gebäudeinformationssystems liegen klar in der Informationsbereitstellung, der vereinfachten Datenauswertung und deren Klassifizierung. Weitere Vorteile sind die Darstellungsmöglichkeiten und die Informationsaufbereitung für Entscheidungsvorlagen und Controlling. Kosteneinsparung resultiert aus der Umsetzung der Information. Wer Kosten einsparen will, muss weiter denken und sich moderner Hilfsmittel bedienen. Den Anfang macht das kostenorientierte Flächenmanagement und die Belegungsplanung. Damit wird die Basis gelegt. Der nächste Schritt wird das Energiemanagement sein. Schritt für Schritt fließen dann alle weiteren Betriebskosten in die Rechnung ein. Einfach ist dies nicht, aber bei systematischer und geplanter Vorgehensweise, in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Ingenieuren (Architekten, Geodäten, Haustechnikingenieuren) sind Erfolge aber recht schnell zu erzielen, das Potentiale erfahrungsgemäß meistens vorhanden sind.

Da der Erstellungswert der Immobilie nach acht bis fünfzehn Jahren für den Betrieb und die Instandhaltung nochmals anfällt, ist ein möglichst wirtschaftlicher Betrieb der Immobilie ein kaufmännisches Gebot. Dann sind Planer und Fachingenieure die kompetenten Partner, um ein solches Instrument anzubieten und ihre Kompetenz weiterhin für den Bauherren bereitzustellen.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.
Flächendeckende Kreditinstitute wie Sparkassen verfügen in der Regel über einen größeren Immobilienbestand in einer Form eigener oder gemieteter Geschäftsstellen, der üblicherweise eines nicht geringen Verwaltungsaufwandes bedarf. Während die Optimierung der Geldbestände unter Ertrags- und Kostenaspekten ein zentraler Punkt des Bankgeschäftes ist, gilt dies aber noch längst nicht für die Verwaltung der Immobilien. Doch Facility Management ist im Kommen. Welche Kosteneinsparungen damit letztlich aber verbunden sind, dafür gibt es eine “Goldene Regel”. Es kommt, wie im Leben so oft, auf den Einzelfall an.

Doch zuerst einmal die offizielle Definition von Facility Management (FM).

Facility Management ist ein unternehmerischer Prozess, der durch die Integration von Planung, Kontrolle und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen (Facilities) und unter Berücksichtigung von Arbeitsplatz und Arbeitsumfeld eine verbesserte Nutzungsflexibilität, Arbeitsproduktivität und Kapitalrentabilität zu Ziele hat. “Facilities” werden als strategische Ressourcen in den unternehmerischen Gesamtprozess integriert.

Der potentielle Anwender (Auftraggeber) für dieses Instrument hat natürlich Eingangsfragen wie:

Welche Einsparungen entstehen dadurch ?

Bis wann haben sich die Ausgaben amortisiert ?

Hier gibt es leider keine allgemeingültige Antwort, da der eine Gebäudenutzer seine Immobilie wirtschaftlich effektiver nutzt als der andere. Genauso wie zwei verschiedene Fahrer ein baugleiches Fahrzeug unterschiedlich wirtschaftlich bewegen. Aus diesem Grund ist eine Bestandserfassung auf Grundlage aktueller Architektenpläne (Baupläne in digitaler Form) oder in älteren Bauwerken ein Aufmaß als Grundlage für ein Gebäudeinformationssystem notwendig. Hier ist dann kostenstellenorientiertes Flächenmanagement mit Belegungsplan die Basis für den Soll-Ist-Vergleich. Jetzt ist der Nutzer in der Lage, seine Immobilie in der derzeitigen Situation zu bewerten. Nur wer seine aktuellen Kosten detailiert kennt, vergleichen kann und weiss, wo und wie etwas verbessert werden kann, ist in der Lage seine Kosten zu senken. Natürlich ist der Einstieg in ein Gebäudeinformationsssystem, das die Grundlage für ein Facility Management bildet auf den ersten Blick teuer. 70% - 80% der Kosten entstehen bei der Datenerfassung. Die Entscheidung für oder gegen ein Gebäudeinformationssystem sollte sich daher am qualitativen Nutzen orientieren, der die Frage nach den Anschaffungskosten nicht in den Vordergrund stellen sollte.Die Betriebskosteneinsparung bietet eine solche Basis, um über ein kostenstellenorientiertes Flächenmanagement und die Belegungsplanung einen Soll-Ist- Vergleich aufzubauen. Über den Bezug der Quadratmeter, Mitarbeiterzahl, Zahl der Hotelbetten ect. lassen sich vergleichbare und auswertbare Kenngrößen für die Betriebskosten ermitteln. Im nächsten Schritt wird dann die Messlatte angelegt. Zunächst geht es dabei um die interne Optimierung und Ausschöpfung der vorhandenen Potentiale, später folgt dann der externe Bereich (Benchmarking). Bei Einführung der EDV-Buchhaltung war der Nutzeffekt auch erst klar ersichtlich, als die Auswertung schnellere und genauere Informationen über Kennwerte und Bilanzen lieferte als vor deren Anwendung. Wie beim Gebäudeinformationssystem wird auch die Buchhaltung dazu gebraucht, rechtzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen und betriebliche Strukturen zu optimieren, um den wirtschaftlichen Kurs steuern zu können.

Flächenmanagement und Belegungsplanung sind Aufgaben, die schon immer ausgeführt wurden, nur ist hier jetzt ein Werkzeug vorhanden, das diese Aufgaben schneller, effizienter und in qualitativ höherer Form bewältigt. Es ist Grundlage für Controlling und Benchmarking. Informationen können kostenstellenorientiert bereitgestellt und zu Kenngrößen ausgewertet werden.

Beispiele für Kenngrößen :
•Quadratmeter, Hauptnutzfläche, Nebennutzfläche, Verkehrsfläche
•Mitarbeiter
•Kostenstelle
•Hotelzimmer
•Krankenhausbetten

Splittet man die Betriebskosten sinnvoll danach auf, ergeben sich geahnte aber nie bezifferbare Einsparpotentiale.Ein Gebäudeinformationssystem kann diese Kenngrößen in zuverlässiger und aktueller Form in kurzer Zeit bereitstellen, um dann folgende Fragen zu beantworten:

Wie hoch sind die aktuellen Verbrauchskosten pro Mitarbeiter ?
Wie hoch sind die Verbrauchskosten pro Quadratmeter Hauptnutzfläche ?
Welcher Flächenbelegungsgrad liegt vor ?
Gibt es Ausreisser ?
Konnten diese Fragen beantwortet werden, stellt sich die eigentliche Frage, wie diese Kenngrößen und damit das Ergebnis der Immobilie beinflusst, vorallem aber verbessert werden kann.

Die Vorteile eines Gebäudeinformationssystems liegen klar in der Informationsbereitstellung, der vereinfachten Datenauswertung und deren Klassifizierung. Weitere Vorteile sind die Darstellungsmöglichkeiten und die Informationsaufbereitung für Entscheidungsvorlagen und Controlling. Kosteneinsparung resultiert aus der Umsetzung der Information. Wer Kosten einsparen will, muss weiter denken und sich moderner Hilfsmittel bedienen. Den Anfang macht das kostenorientierte Flächenmanagement und die Belegungsplanung. Damit wird die Basis gelegt. Der nächste Schritt wird das Energiemanagement sein. Schritt für Schritt fließen dann alle weiteren Betriebskosten in die Rechnung ein. Einfach ist dies nicht, aber bei systematischer und geplanter Vorgehensweise, in Zusammenarbeit mit allen beteiligten Ingenieuren (Architekten, Geodäten, Haustechnikingenieuren) sind Erfolge aber recht schnell zu erzielen, das Potentiale erfahrungsgemäß meistens vorhanden sind.

Da der Erstellungswert der Immobilie nach acht bis fünfzehn Jahren für den Betrieb und die Instandhaltung nochmals anfällt, ist ein möglichst wirtschaftlicher Betrieb der Immobilie ein kaufmännisches Gebot. Dann sind Planer und Fachingenieure die kompetenten Partner, um ein solches Instrument anzubieten und ihre Kompetenz weiterhin für den Bauherren bereitzustellen.

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